Schon gewusst?

Schweinefleisch ist mit Abstand das beliebteste Fleisch der Deutschen, es macht inklusive Wurstwaren fast zwei Drittel des hierzulande verzehrten Fleischs aus.

Dumme Sau ist meistens nicht als Kompliment gemeint – aber eigentlich Quatsch, denn: Schweine sind ziemlich intelligent.

Die Trächtigkeit bei Sauen dauert circa 3 Monate, 3 Wochen und 3 Tage.

 

 

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Für die, die noch mehr erfahren wollen

Verschiedene Betriebsformen

Wenn ein Landwirt alle Haltungsformen auf seinem Betrieb hat (Ferkelzucht, Sauenhaltung und Mastschweinehaltung) spricht man von einem geschlossenen System. Manche Landwirte haben sich aber auch spezialisiert und betreiben beispielsweise nur die Mast, während andere Landwirte Sauen halten und die Ferkel weiter verkaufen. Im Rheinland werden in circa 900 Betrieben Schweine gehalten.

Warum werden männliche Ferkel kastriert?

Männliche Schweine nennt man Eber, sie werden zur Fleischproduktion gehalten und innerhalb der ersten Lebenswoche kastriert. Das macht man schon seit Jahrhunderten so, weil das Fleisch der Tiere mit der Geschlechtsreife einen unangenehmen Geruch annehmen kann, der die Vermarktung schwierig macht. Mit der Kastration verschwindet auch die männlichen Wesen natürlich gegebene Aggressivität und es kommt zu weniger Rangkämpfen und damit verbundenen Verletzungen.

Am liebsten wollen die Bauern schon heute auf das Kastrieren verzichten. Sie suchen nach Lösungen, die die Nachteile von Ebern sicher umgehen und keine Schmerzen verursachen. Das kann entweder eine Kastration mit wirksamer Schmerzausschaltung sein oder eine Impfung gegen den Ebergeruch. Das Problem ließe sich vielleicht auch züchterisch lösen, allerdings ist dies ein langer Weg.

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