Kurz gefasst

Gülle, gerne auch als Wirtschaftsdünger bezeichnet, ist für uns in der Landwirtschaft für das Wachstum von Pflanzen unverzichtbar.

Und ja, das Zeug stinkt auch. Uns übrigens auch. Können wir leider nicht ändern. Aber damit es weniger stinkt, verwenden wir moderne Technik.

Wo immer möglich, bringen wir Gülle durch Schläuche direkt in den Ackerboden und machen sofort Erde drüber. Damit es eben nicht so streng riecht!

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Für die, die noch mehr erfahren wollen

Was ist Gülle und wofür wird sie verwendet?

Gülle ist eine Mischung der flüssigen und festen Ausscheidungen unserer Nutztiere. Die darin enthaltenen Nährstoffe machen sie für Landwirte zu einem wichtigen Düngemittel und Humuslieferant. Sie wird je nach Bedarf der Pflanzen mit speziellen Wagen auf den Wiesen verteilt oder in den Ackerboden eingebracht. Ziel ist eine möglichst verlustarme Ausbringung, um möglichst viele Nährstoffe für das Pflanzenwachstum zu erhalten und den Zukauf von industriell energieintensiv hergestellten Düngemitteln auf ein Minimum zu begrenzen. Gülle ist also ein wichtiger Bestandteil der betrieblichen Kreislaufwirtschaft und spart aufwendig erzeugte Dünger.

Wann darf Gülle ausgebracht werden und wie viel?

Die Ausbringung von Gülle regelt die sog. Düngeverordnung. Diese Verordnung lässt eine Düngung bis zu 170 kg Stickstoff je Hektar aus Gülle zu. Im Rahmen von Ausnahmegenehmigungen konnte sogar gezeigt werden, dass bei intensiver Nutzung von Grünland die gleichzeitig höhere Zufuhr von Gülle von bis zu 230 kg Stickstoff je Hektar sinnvoll ist, da die Pflanzen auch so viel von diesem Nährstoff entziehen.

Noch nicht differenziert genug betrachtet? Dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf!