Kurz gefasst

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn! Wir rheinischen Landwirte „finden“ sogar Millionen. Körner sind die Grundlage für unsere Ernährung. Damit bereiten wir unser Frühstück, egal ob Brot oder Müsli auf den Tisch kommt. Aber nicht nur dafür: Hafer, Weizen und Dinkel werden in Form von Mehl auch zu Pizza, Nudeln, Kuchen und Plätzchen verarbeitet. Wir Menschen lieben Getreide in jeder Form, aber auch unsere Tiere schätzen es. Getreide stellt das wichtigste Futtermittel dar.

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Für die, die noch mehr erfahren wollen

Was ist der Unterschied zwischen Winter- und Sommergetreide?

Getreide gehört erst seit wenigen tausend Jahren zur Ernährung des Menschen. Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, ob als Getreideflocken, Getreidesprossen, Mehl oder zur Bierherstellung. Im Rheinland wird Getreide sowohl im Frühjahr (Sommergetreide) als auch im Herbst (Wintergetreide) ausgesät. Wintergetreide benötigt nach der Aussaat und der Keimung – im Unterschied zum Sommergetreide – eine Frostperiode, um dann im Frühjahr weiter wachsen zu können.

 

Was sind die Vorteile des Wintergetreides?

Gegenüber dem Sommergetreide besteht ein Wachstumsvorteil, weil die Vegetationsperiode länger ist und es bei der Ernte dann höhere Erträge gibt. Wintergetreide ist jedoch der Gefahr ausgesetzt, bei misslicher Wetterlage (zu starker Frost) abzusterben. Dann war´s das mit dem Vorteil. Die Ernte findet wie beim Sommergetreide im Sommer statt. Trotz des Einsatzes von modernsten Mähdreschern ist die Landwirtschaft nach wie vor wetterabhängig. Regnet es zur Erntezeit, muss das Getreide anschließend getrocknet werden. Das kostet wieder Energie und Geld. Im Rheinland wird am häufigsten Weizen (107.000 ha) angebaut, gefolgt von Gerste im Umfang von 35.000 ha. Danach folgen Mais, Roggen und Hafer.

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